vialytics denkt digitales Straßenmanagement neu

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2. April 2025

Investitionsstau auf Straßen und Infrastruktur ist die logische Folge, wenn zu wenige Fachkräfte mit knappem Budget auf eine wachsende Flut an Aufgaben treffen. Besserung ist in Sicht, wenn das vom Deutschen Bundestag beschlossene Finanzpaket über 500 Milliarden Euro in Aktion tritt. Aber wie soll das viele Geld am intelligentesten für die Instandhaltung der Infrastruktur nachhaltig eingesetzt werden? Als digitaler Werkzeugkasten für Kommunen bietet das vialytics System Lösungen für die komplexen Herausforderungen auf deutschen Straßen.

Die Zahlen sprechen für sich: Die KfW bezifferte den Investitionsrückstand in der kommunalen Straßeninfrastruktur 2022 auf knapp 40 Milliarden Euro1, Schlaglöcher und marode Brücken bestimmen die Schlagzeilen. Mit dem bahnbrechenden Sondervermögen hat der Deutsche Bundestag den Grundstein dafür gelegt, dass vor allem Kommunen und Landkreise ihre Infrastruktur endlich fit für die Zukunft machen können. „Fehlende finanzielle Mittel sind nur die halbe Seite der Medaille“, warnt Patrick Glaser, Mitgründer und CEO des Stuttgarter Software-Unternehmens vialytics. Daneben erschwerten ineffiziente Prozesse den Arbeitsalltag in kommunalen Verwaltungen. Daten über den Zustand der Infrastruktur seien oft gar nicht oder nur unzureichend vorhanden. Patrick Glaser betont: „Eine koordinierte Maßnahmenplanung ist so unmöglich – und damit auch nachhaltiges Straßenmanagement.“

Der C-Level von vialytics
Im Bild von links: vialytics CEO Patrick Glaser mit CRO Andy Kozma und CPTO Achim Hoth

Wie es gehen könnte, erfahren der vialytics Mitgründer und sein internationales Team aus Gesprächen mit ihren Partnerkommunen. Bürokratische Hürden und ineffiziente Verfahren haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass dringend benötigte Mittel nicht abgerufen wurden. Das müsse sich ändern. "Kommunen brauchen jetzt Digitalisierung, Klarheit und Tempo in der Umsetzung“, fordert Andy Kozma, Chief Revenue Officer bei vialytics. „vialytics bietet genau die Werkzeuge, um jeden Euro gezielt und datenbasiert zu investieren."

Maßgeschneidert mit flexibler Modulstruktur

Um gemeinsam mit der öffentlichen Hand den Investitionsstau aufzulösen, hat das KI-Unternehmen vialytics mit seiner gleichnamigen Software die Kategorie der Straßenmanagementsysteme erfunden. Die Anwendung ‚Made in Germany‘ beschleunigt mit seiner selbstentwickelten Künstlichen Intelligenz unzählige Abläufe in kommunalen Ämtern, vom Baubetriebshof über das Tiefbauamt bis hin zur Kämmerei und in Gemeinderatssitzungen. Gestartet 2018 als ‚Schlagloch-App‘ hat sich vialytics als internationaler Marktführer für digitales Straßenmanagement etabliert. Über 600 Kommunen in sieben Ländern vertrauen mittlerweile auf das System.

Mann benutzt vialytics am PC
Im Bild: Das vialytics System umfasst alle Abläufe in der öffentlichen Verwaltung, um für mehr Verkehrssicherheit und bessere Straßen zu sorgen. 

Um der steigenden Komplexität und den individuellen Anforderungen jeder Kommune gerecht zu werden, bündelt vialytics seine Funktionen ab sofort in sechs Modulen:

  • Dokumentation: Rechtssichere Streckenkontrollen mit GPS und Zeitstempel, effiziente Instandhaltung durch zentrale Verwaltung von Aufgaben und Inventar, transparenter Nachweis der Räum- und Streupflicht im Winterdienst.
  • Auftragsmanagement Plus: Volle Kontrolle über alle Aufträge mit standardisierten Vorlagen und gebündelten Arbeitsschritte, von Planung bis Gewährleistung. Buchhaltung und Zeiterfassung direkt im System erledigen.
  • Copilot Straße: KI-gestützte Straßenzustandserfassung und -bewertung im Vorbeifahren. Maßnahmen direkt planen dank objektiver Bewertung aller erfassten Straßen.
  • Copilot Inventar: KI-gestützte Erfassung und Bewertung von Straßeninventar wie Verkehrszeichen. Mit Bilddaten Vor-Ort-Kontrollen sparen und Wartungen sofort umsetzen.
  • Copilot Planung: KI-gestützte Maßnahmenstrategien und Haushaltsplanung. Kosten und Budget jederzeit im Blick behalten, fundierte Entscheidungen treffen und nachhaltig wirtschaften.
  • Integration Plus: Nahtlose Integration der vialytics Daten in bestehende GIS durch WFS-Anbindung. Effiziente Zusammenarbeit durch SSO und SAM.

Alle Module lassen sich flexibel einzeln oder im Paket zusammenstellen. Individuelle Preismodelle je nach Modulumfang und Straßennetz - auf Anfrage.

Bereit machen für nachhaltiges Straßenmanagement

Mit vialytics wissen Städte und Gemeinden genau, wie sie die begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen optimal einsetzen - für eine möglichst lange Lebensdauer ihrer Straßeninfrastruktur. Automatisch erfasste Bilddaten und intelligente Algorithmen zur Bilderkennung unterstützen dabei, Sanierungsmaßnahmen zu priorisieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Die neue Modulstruktur erleichtert Städten und Gemeinden den Einstieg ins digitale Straßenmanagement und erlaubt maximale Vernetzung und Integration im vollen Funktionsumfang. „Kommunen müssen endlich aus dem Reparaturmodus herauskommen", fordert Andy Kozma, Chief Revenue Officer bei vialytics. "Wir helfen ihnen dabei, sodass sie - mit und ohne Sondervermögen - sinnvoll, schnell und nachhaltig in Ihre Instandhaltung investieren können!“

 


Über vialytics
vialytics ist internationaler Marktführer für Straßenmanagementsysteme. Auf das Stuttgarter KI-Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden vertrauen über 600 Kommunen in sieben Ländern, um den Zustand ihrer Infrastruktur mit künstlicher Intelligenz zu analysieren und aus den gesammelten Daten sichere Entscheidungen für die richtigen Sanierungsmaßnahmen zu treffen. Das Unternehmen wurde 2018 gegründet. 
Mehr Informationen unter www.vialytics.de


Quellen
1 KfW, https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Kommunalpanel/KfW-Kommunalpanel-2022-%E2%80%93-Kurzfassung.pdf

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